11 April 2007

Ostern in den Grampians

Zu Ostern sind wir wie schon im letzten Jahr nach Stawell gefahren, etwa 500 km von Adelaide entfernt. Dort findet das grösste Leichtathletikrennen mit Handicaps statt. Wir haben etwa 25 km ausserhalb von Stawell, in Halls Gap übernachtet. Der Ort liegt inmitten der Grampians, einem kleinen Mittelgebirge (Photo).

01 April 2007

Outback Teil 6: Fauna

Zum Schluss noch einige Photos vonm Tieren die uns im Outback begegnet sind. Einige dieser Photos sind im Wüstenpark in Alice Springs entstanden. Das Photo mit dem gehörnten Thorny Davil allerdings ist uns neben dem Highway gelungen. Ich hatte es geradeso erspähen könne als ich mit 110 über ihn herüber fuhr. Gottseidank noch am Leben stand es dann für Photos bereit. Natürlich haben wir auch unzählige Känguruhs gesehen, und auch viele Kamele, von denen es nirgendwo auf der Welt gibt als in Australien.

Outback Teil 5: West MacDonnell Ranges

Die west McDonnell Ranges ertsrecken sich westlich von Alice Springs und ein Tagesausflug ermöglicht es die meisten der Sehenswürdigkeiten zu erfassen. Nah zu Alice ist Standley Chasm, eine nur 9 m breite Kluft mit 90 m hohen Wänden zu beiden Seiten. Hier war es sehr touristisch und wir sind weiter zum Ellie Creek Waterhole gefahren. Das Wasser dort war so angenehm dass ich kurzerhand reingesprungen bin. Das natürlich in australischer Manier mit Hut, Magda hat dabei ien paar schöne Photos gemacht.

Der nächste Halt auf dem weg zum Glen Helen Resort waren die Ocker Halden. Hier wird Sandstein von den Aboriginees abgebaut, um Ocker herzustellen. Dies wird dann benutzt um ihre Haut zu bemalen für zeremonielle Zwecke. Die Farben der Sandsteine rühren von unterschiedlicher Konzentration von Eisen im Gestein her. Je mehr Eisen desto mehr erscheint es rot.

Am westlichen Ende des Ranges ist das wohl eigentliche Highlight des Nationalparks. Der Ormiston Gorge (Gorge für enges Tal) ist ein gutes Wandergebiet mit einem permanenten Wasserloch, das zu bei unserer Ankunft gut gefüllt war von dem vorherigen Regen. Daher hatten wir nicht nur eine gute Aussicht sondern auch etwas Abenteuer beim Überqueren des Billabong (billabong ist aboriginee für Wasserloch). Das hat allen viel Spass gemacht.

Auf dem Weg nach Hause fuhren wir einen Umweg vorbei an Gosse Bluff, ein 140 Millionen Jahre alter Meteoriten Karter, welche heute immer noch stolze 5 km Durchmesser aufweist. Eine 4WD Strasse führt in das ebene Innere des Kraters.








Outback Teil 4: Alice Springs

Grosse Gewitterwolken auf dem Weg nach Alice Springs, sagten schon den Regen an, den wir am Abend dann erleben sollten. Ein Ranger teilte uns mit dass es in den letzten 2 Jahren nur 18 Regentage gab, und wir hatten das Glück einen mitzuerleben. Der Todd River, welcher durch Alice Springs fliesst wurde von einem Untergrundstrom zu einem reissenden Fluss. Die überschwemmte Strasse hatten wir den Abend zuvor noch benutzt um Pizza essen zu fahren, am nächsten Morgen war passieren unmöglich. eine wirklich seltene Ansicht.

U.a. besuchten wir den Wüstenpark in Alice Springs, eine sehr lohnenswerter Ausflug falls man in Alice Springs ist. Am Abend ging es dann noch zur historischen Alice Springs Telegraph Station, wo ich schon mal vor 4 Jahren war. Wo jetzt eine Fluss ist gab es damals nur staubtrockenen Sand.

Outback Teil 3: Hermannsburg und Palm Valley

Nach Kings Canyon folgten wir der unasphaltierten Meningee Loop Strasse auf dem Weg nach Alice Springs. Dieser Tag war extrem heiss und feucht mit 38 Grad. Später am Abend sollte es regnen in Alice Springs. Auf dem Weg machten wir halt in Hermannsburg einer alten deutschen Mission. Hier hat auch der Aboriginee Maler Namatjira gewirkt, der im Jahre 1954 als erster Aboriginee die australische Staatsbürgerschaft erhalten sollte. Nachdem er aber Alkohol an andere Aboriginees abgegeben hatte wurde er dafür 6 Monate inhaftiert und starb kurze Zeit nach seiner Freilassung. Er war hauptsächlich für seine Wassermalereien des Outbacks bekannt geworden, die viele Menschen in den Metropolen Australiens zum ersten Mal bewundern konnten.

Am Nachmittag entschlossen wir uns für eine nur kurze Wanderung aufgrund der Hitze im Palm Valley. Hier gibt es Palmen aus vergangenen Zeiten, die nur hier verbreitet sind aufgrund der speziellen Geologie dieses Tales. Am Abend ging es zum ersten Mal seit ein paar Tagen zurück in die Zivilisation, Alice Springs.